2. Februar 2018 Isabel Eger

ADVA BERATER informiert: Neue Grenzen bei geringwertigen Wirtschaftsgütern

Grundsätzlich sind erworbene Wirtschaftsgüter mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu aktivieren, in einem besonderen Verzeichnis zu führen und – sofern sie einer Abnutzung unterliegen – über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben.

Eine Ausnahme bilden hiervon die sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG).

Seit dem 01.01.2018 gibt es eine neue Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter: Wirtschaftsgüter von geringem Wert, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, können nun bis zu einer Wertgrenze von 800 € in voller Höhe im Jahr der Anschaffung abgeschrieben werden. Jahrelang lag diese Grenze bei 410 €.

Betragen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Wirtschaftsgutes weniger als 250 € (bisher: 150 €), können sie nunmehr sofort als Aufwand erfasst werden, ohne in ein besonderes, laufend zu führendes Verzeichnis aufgenommen zu werden.

Alternativ besteht weiterhin die Möglichkeit für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 251€ und 1.000€ liegen, einen gleichmäßig über fünf Jahre abzuschreibenden Sammelposten im Anlagevermögen zu bilden.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie einen Beratungstermin?
Rufen Sie uns an oder senden Sie eine E-Mail.

ADVA GmbH Steuerberatungsgesellschaft
Maxstraße 8
01067 Dresden
+49 (0)351 821296-0
kontakt@adva-berater.de
www.adva-berater.de

Ihre Ansprechpartner:

Karsten Lorenz – Steuerberater Dresden
Susan Lösch – Steuerberaterin Dresden

ADVA BERATER DRESDEN

Unternehmensplanung – Unternehmensbewertung – Unternehmensnachfolge – Steuerberatung – Unternehmensfinanzierung – Fördermittel

 

, , , , , , , ,